Managementzentrum Opferhilfe (MZ.O)
Das im CLC in vielfältigen Projekten erworbene Wissen im Bereich von Rechts-, Verwaltungs- und Institutionenreformen im Wirkungs- und Kompetenzbereich der Justiz war ausschlaggebend für die im Jahr 2011 erfolgte Beauftragung mit der Planung, Errichtung und dem Betrieb des Managementzentrum Opferhilfe (MZ.O) für das Bundesministerium für Justiz. Mit der Umsetzung des Auftrags wurde am 1. März 2011 begonnen.Das Managementzentrum Opferhilfe (MZ.O) wurde mit Erlass des Bundesministeriums für Justiz, BMJ-V306.200/0029-III 4/2010, vom 28. April 2011 (erneuert durch BMJ-Pr306.200/0031-III 4/2016, vom 28. Juli 2016) eingerichtet und nimmt für den Justizbereich die Funktion einer zentralen Koordinationsstelle und Vernetzungsdrehscheibe für die im Bereich der Opferhilfe und des Opferschutzes tätigen Behörden, Organisationen und Personen, vor allem im Sinne eines nachhaltigen Informations- und Erfahrungsaustausches wahr.
Zu den zentralen Aufgaben des MZ.O zählt die Mitwirkung an der Ausarbeitung und Umsetzung von Aus- und Fortbildungskonzepten und an der Weiterentwicklung bestehender fachlicher Standards in Zusammenarbeit mit den im Bereich der Opferhilfe und des Opferschutzes tätigen Behörden, Organisationen und Personen.
Die European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) hat in ihrem Bericht “Underpinning victims’ rights” das MZ.O als “Promising practice” eingestuft hat und dazu wie folgt ausführt (siehe Seite 26):
„A promising practice was identified in Austria: the Management Centre for Victim Assistance (Managementzentrum Opferhilfe), established by the Ministry of Justice in May 2011. It is a central coordination and networking hub for the authorities, organisations and people involved in victim assistance and protection. All relevant bodies use it to continuously coordinate activities, and develop and implement a common victim support policy.”
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